Speichersteine
Speichersteine bestehen aus Quaernym einem Kristall, der Eigenschaften des irdischen Quarzes und der Mineralgruppe der Plutoniete in sich vereint. In anderen Ländern ist dieser Kristall unter dem Namen Chakkrit bekannt. Quaernym ist vulkanischen Ursprungs. Er entsteht beim Abkühlen quaernymtreicher Schmelzen und wird daher vorwiegend in Gebieten mit vulkanischen Aktivitäten gefunden. Im Volksmund heißt es, dass diese Kristalle aus dem "Blut der Erde" der Lava entstehen. Ihr Wert ist in erster Linie spriritueller Natur, da etwas so Weißes und Reines aus einer solchen Zerstörungskraft hervorgeht. Dennoch ist die Entstehung von Quaernym weit unspektakulärer und mit der Entstehung von Plutoniten zu vergleichen. Plutoniten sind magmatische Gesteine, welche in sehr großen Tiefen bei hohen Temperaturen, großem Druck und das Abkühlen von Magma entstehen, wodurch sich große Kristalle ausbilden können. Durch Erosionen gelangen diese Kristalle schließlich an die Oberfläche. Insbesondere in Gebieten in denen hohe tektonische oder vulkanische Aktivität vorherrscht. Im Gegensatz zu dem irdischen Plutoniten besitzt Quaernym keine sehr klare Struktur mit hoher Symmetrie. Beim Erkalten von oberflächigem Lava kristallisiert Quaernym. Daher können sich auf Grund der raschen Abkühlung keine großen Kristalle ausbilden. Zudem sind sie meist an andere Gesteine gebunden. Doch können solche Kristalle auch in Gebirgen gefunden werden, sollte man auf Gesteinsadern stoßen. Da Gebirge in Subduktionszonen entstehen, in denen ähnliche Prozesse wie bei aktivem Vulkanismus vorherrschen die für die Bildung von Quaernym notwendig sind. Jedoch wird Quaernym hier auch über zahllose Mineralreaktionen während Gesteinsmetamorphosen abgebaut oder gebildet.
Quaernym ist ein sehr reiner Kristall, doch kann seine weiße Farbe auf Grund von Verunreinigungen und Fehlern im Kristallgitter auch eine andere Farbe annehmen. Diese Kristalle weisen eine durchsichte bis durchscheinende Transparenz mit glasartigem Glas auf. Die Strucktur des Kristalls weist einige Eigenheiten auf, welche ihn zu einem geeigneten Material machen um darin Magie zu speichern. Abhängig von seiner Temperatur nimmt das Kristallgitter unterschiedliche Symmetrien an, die alle reversibel sind. Allein die trigonale Strucktur des Kristalls, welche sich bei niedriegen Temperaturen herausbildet, ist die beständigste. Dennoch bedeutet dies jedoch zugleich, dass ein Kristall bei niedrigen Temperaturen keine Magie zu speichern vermag, während seine Struktur bei höheren Temperaturen dies erlauben würde, dies aber zu Instabilität führen würde. Weist das Quearnym eine hexagonale Struktur auf, welche sich bei hohen Temperaturen ausbildet, so kann er magisiert werden und die Magisieren kann beim Erkalten erhalten bleiben. Dadurch ist das Aufladen mit Magie bei niedrigen Temperaturen ermöglicht. Während seiner natürlichen Entstehen wird der Quaernym durch Prozesse, welche durch das Magma in Gang gesetzt werden, magisiert - Die Magie wird sensitiv gemacht. Diese Eigenschaft bleibt bestehen, wenn sich der Kristall während des Prozesses auf Grund von Druck und Temperatur in seiner hexagonalen Struktur befindet. Als Alternative kann Quaernym in seinem hexagonalen Zustand mit Hilfe vom Blut eines Magiers magisiert werden. Da Quaernym keine ferromagnetischen Eigenschaften besitzt wäre es ein Fehler anzunehmen, dass eine Magisierung des Kristalls durch den Eisengehalt der Lava oder des menschlichen Blutes zustande kommt. So könnte eine Magisierung auch mit dem Blut eines Nichtmagiers vorgenommen werden. Beide Prozesse haben jedoch nichts miteinander gemein, jedoch führen sie zum selben Ergebnis.
Da natürlicher Quaernym nur schwer zu erhalten ist und oft keine idealen Kristalle bildet, da seine natürlich gewachsenen Struckturen Gas- und Flüssigkeitseinschlüsse aufwesen, müssen im Gebirge gefundene Quaernymkristalle zunächst gereinigt werden. Nur wenige solcher Kristalle weisen eine Reinheit auf, welche sie zum Speichern von Magie befähigt, daher haben Magier nach Wegen gesucht diese Kristalle auf synthetische Weise herzustellen. Hierbei wird pulverisierter Quaernym in eine magisierte Nährlösung gegeben, wo er sich durch hohe Temperaturen bis zur Sättigung auflöst. Dabei bildet sich Kieselsäure als ein Nebenprodukt. Auf Grund von Wärmekonvektion strömt die übersättige Lösung in den oberen Teil des Brutbehälters, wo sie sich unter höherem Druck an Quaernym-Impfkristallen zu kristallisieren beginnt. Durch die Kieselsäure steicht die abgekühlte Lösung schließlich wieder nach oben, wodurch der Kristall mit jedem weiteren Mal an Größe zunimmt. Es dauert mehr als drei Monate um einen faustgroßen Kristall zu erhalten. Jedoch kann die Wachstumsgeschwindigkeit auf Grund von Zugabe von Zusatzstoffen erhöht werden. Zudem können gezielt Verunreinigungen für sogenannte wilde Speichersteine der Nährlösung hinzugefügt werden.
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